Aktuelles
Die meisten Hütten, die weit abgelegen sind, werden nur einmal (meist im Spätwinter) beliefert. Es kann deshalb sein, dass der Bestand an Brennholz und Proviant schon im Herbst stark reduziert ist. Bitte vorher informieren, im Internet oder in den Tourzentren.
Sommerbrücken werden zur Zeit wieder abgebaut oder sind es schon. Bitte vor der Tour informieren.
DNT schließt fünf Hütten zum Wohle der wilden Rentiere

DNT nimmt in mehreren beliebten Wandergebieten große Änderungen vor, um die wilden Rentiere zu schützen, die auf der roten Liste stehen. Fünf Hütten werden geschlossen, 125 Kilometer Wanderwege werden gesperrt und für mehrere Hütten gelten weitere Einschränkungen während der Öffnungszeiten.
Das sind die Änderungen in Kürze:
Fünf Hütten werden geschlossen:
- Torehytten auf der Hardangervidda, Storsteinen, Grasdalen und Eidavatn in Ryfylke und Øyuvsbu im Setesdal.
- 125 Kilometer Wege auf der Hardangervidda und in Ryfylke/Setesdal werden niedergelegt.
- Umleitung von weiteren 73 Kilometern Wanderweg auf der Hardangervidda.
- Darüber hinaus werden rund 60 Kilometer Wanderwege in Rondane und Dovrefjell gesperrt.
- Öffnungszeiten einiger Hütten werden angepasst: Tyssevassbu, Hellevassbu, Middalsbu, Stordalsbu, Lågaros, Lufsjå, Litlos und Helberghytta
- Litlos auf der Hardangervidda wird selbstbediente Hütte (bisher bedient).
Norwegen hat eine wichtige Verantwortung für die wilden Rentiere, und wir von DNT übernehmen unseren Teil der Verantwortung. Mit diesen Maßnahmen lenken wir Wanderer von Orten und Zeiten ab, die besonders anfällig für die wilden Rentiere sind. Es ist wichtig, die Situation für die Rentiere zu verbessern und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese Gebiete für mehr Menschen zugänglich sind als für diejenigen, die eine eigene Hütte besitzen.
"Jetzt kommt es darauf an, dass sich auch Kommunen und Staat, Unternehmen und Jäger, um nur einige zu nennen, einbringen. Die Gründe, warum die wilden Rentiere zu kämpfen haben, sind vielfältig und komplex. Das müssen auch die Lösungen widerspiegeln", sagt Inger Lise Blyverket, Generalsekretär in Den Norske Turistforening (DNT).
Hintergrund der Maßnahmen:
Einige der letzten wilden Rentiere Europas leben in Norwegen. Im Laufe der Zeit hat der Mensch immer mehr Lebensräume der wilden Rentiere zugebaut und aufgeteilt. Wenn den Rentieren weniger Platz gegeben wird, werden sie auch anfälliger für Menschenverkehr. Die Klassifizierung der Wildrentiergebiete zeigt, dass sechs der zehn nationalen Wildrentiergebiete in einem schlechten Zustand sind.
Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Klima und Umwelt die Arbeit an Aktionsplänen für wildlebende Rentiere in Angriff genommen
DNT wird die Informationen über Öffnungszeiten und Wanderwege laufend aktualisieren, einschließlich UT.no.